Ausstellungen 2026/27
Georges Wenger – «Radikale Aufmerksamkeit»
So 6. September bis So 4. Oktober 2026 / Vernissage Sa 5. September
Georges Wenger (*1947), tätig in Diessenhofen, richtet den Blick in seiner künstlerischen Praxis auf eine Natur die sich der menschlichen Verfügung entzieht. In verschiedenen druckgrafischen -Techniken und Pastellmalereien verdichten sich Gletscher, Wolken und Wäler zu eigenen Bildkörpern. Wengers Arbeiten sind dabei geprägt von Staunen, Demut und radikaler Aufmerksamkeit
Nika Timashkova – «In The Fray»
So 8. November bis So 6. Dezember 2026 / Vernissage Sa 7. November
Die schweizerisch-ukrainische Künstlerin (*1989) untersucht das Textile als Medium sozio.politischer Auseinandersetzungen und postkolonialer Verflechtungen und arbeitet installativ, videobasiert, perfomativ und fotografisch. Der Titel der Ausstellung verweist durch die Mehrdeutigkeit von fray (Ausfransen / Kampf) auf die Ambivalenz zwischen Auflösung und Beharrlichkeit, Verletzlichkeit und Stärke.
Cécile Hummel – «Doppel-Blinzeln»
So 7. Februar bis So 7. März 2027 / Vernissage Sa 6. Februar
Die Künstlerin Cécile Hummel (*1962), aufgewachsen in Gottlieben, beschäftigt sich mit dem Transfer von Kultur und Wissen im Mittelmeerraum sowie der Geschichte von Artefakten und den menschen dahinter. In Zeichnung, Fotografie und Intallation arbeitet sie seriell wie auch in Einzelwerken und lotet die Möglichkeiten dieser Medien vielfältig aus.
Gianni Kuhn & Isah Eberle – «unterwegs, jeden Tag»
So 4. April bis So 2. Mai 2027 / Vernissage Sa 3. April
Die Frauenfelder Kunstschaffenden Isah Eberle (*1962) und gianni Kuhn (*1955) sind - je auf ihre ganz eigene Weise - Chronist:innen des Alltags, wobei das Zufällige und Poetische die Arbeiten der beiden prägen. Während Kuhn seine Beobachtungen mit der Handykamera festhält, nutzt Eberle ganz unterschiedliche Techniken für ihre «Tagesbilder».
Institutionsübergreifende Ausstellung – «Blueschtfahrt»
Mai 2027
Pünktlich zur Obstbaumblüte: Zeitgenössisches Kunstschaffen trifft auf sinnliche Blumen- und Gartenbilder von Helen Dahm (1878-1968). Eine Ausstellung über den Zauber des Unterwegs-Seins, die Schönheit der Natur, Fragilität und Vergänglichkeit.