Ausstellungen 2019/20


Auf den Spuren von Martha Haffter

17. August bis 6. Oktober 2019

Mit einer durch die Kunsthistorikerin Milena Oehy gestalteten Ausstellung sowie einer Reihe von Begleitveranstaltungen wurde die Thurgauerin Martha Haffter (1873-1951) als unkonventionelle und mutige Künstlerin gewürdigt. Der Titel des Projektes besagt, dass sowohl Spuren, denen Martha Haffter gefolgt war, wie auch Spuren, die sie zurückliess, nachgegangen werden soll. Dementsprechend wurden vor allem Bilder von Örtlichkeiten und Gebäuden gezeigt, die man kennt oder zuordnen kann, oder von denen man weiss, wo sie einmal waren. «Wasser» war ein weiteres Thema. Martha Haffter hatte oft Kinder in der Badeanstalt in Frauenfeld gemalt, ebenso Gewässer und Uferszenen. Einige wenige Bilder und Zeichnungen dokumentierten ihre Studienaufenthalte in Paris. - In einer von Milena Oehy zusammengestellten 8-minütigen Dia-Schau wurden Bilder und Skizzen aus verschiedenen Schaffensperioden gezeigt. 35 Personen liessen sich an einer Führung die Künstlerin näherbringen.
Zur Ausstellung gab es verschiedene Begleitveranstaltungen.


Ateliers für Aussenseiter

3. November bis 1. Dezember 2019
Die Ausstellung «gemeinsam kreativ» präsentierte Arbeiten von 20 Kunstschaffenden der Kunstwerkstatt Waldau, Bern, und des Ateliers CREAHM in Villars-sur-Glâne, FR. In diesen Einrichtungen kommen künstlerisch begabte Menschen mit Psychiatrieerfahrung oder Behinderung regelmässig zusammen um an ihren Werken zu arbeiten. Wir sahen eine faszinierende Vielfalt von eigenständigen Ausdrucksformen, die um den Menschen kreisen und deren Unmittelbarkeit und emotionale Qualitäten beim Besucherpublikum auf grosses Interesse stiessen..


Peter Schneebeli – dritter fluss

9. Februar bis 8. März 2020
Peter Schneebeli hatte mit seiner sinnigen Ausstellung «DRITTER FLUSS» viel Publikum und die Fachwelt zu Besuch im Bernerhaus. Der Übertitel für seine Werkausstellung aus verschiedenen Phasen seines Schaffens sollte vor allem neugierig machen und Fragen aufwerfen. Die Ausstellung in den sechs unterschiedlich grossen Räumen hat der Künstler als Raster für seine Präsentation genutzt. Die über den langen Zeitraum entstandenen Werke neu zu kombinieren verhiess ihm, sie neu zu sehen: Jedes einzelne Werk ist das Resultat aus Begegnungen mit dem Leben in seiner äusseren Sichtbarkeit, mit bestehenden Bildern, mit Texten und einem inneren Antrieb zum Bildschaffen. Das ist ihm gelungen.