Ausstellungen 2011/12


Pya Hug. Wundersame Schätze
3. September bis 2. Oktober 2011

«Ich verschaffemeine Jugend». So entstehen Kunstwerke, die aus ihrer Kindheit in Domaterzählen: Von Familien- und Dorffesten, von kirchlichen Bräuchen, ausbiblischen Geschichten und aus ihren Träumen.  Pya Hug, Wachsfiguren, lebensgross oder pillenschachtelklein, Holzkästchen, ausgemalt, ausgeklebt, möbliert, verspiegelt, Schaukästen als 3D-Wimmelbilder, Verkäuferliläden mit überraschendem Inhalt, Engel, vielförmig materialisiert, weltliche Krippen, Reliefs, Bildteppiche, ja sogar einfach Ölbilder. Die braven Begriffe der Kunstbeschreibung wie Mischtechnik sind unbrauchbar, um die Fülle der Kostbarkeiten zu erfassen, die Pya Hug dem Bernerhaus für einen Monat beschert hat - und die alle ihrer Phantasie und ihrem Küchentisch entsprungen sind. Dabei wollte sie ja nur «ihre Jugend verschaffen», wie sie im Porträt auf der DVD von Mario del Curto verrät.


Ulli Blomeier-Zillich. Malerei-Zeichnung-Objekt
13. November bis 11. Dezember 2011

Mit der Konstanzer Künstlerin Ulli Blomeier-Zillich konnten wir eine gestandene Malerin und Bildhauerin nach Frauenfeld einladen. Grossflächige Zeichnungen in dramatischem Rot und Schwarz, minimalistische Objekte aus natürlichen Fundstücken und Werkstoffen des Alltags, schwarz-weisse Tuschzeichnungen - sie zauberten eine Ahnung von Licht und Wärme in die trüben Wintertage


Fredi Buchli. Bilder und Skulpturen
12. Februar bis 11. März 2012

So vielfältig wie der berufliche Werdegang des Frauenfelder Künstlers und Sozialarbeiters ist auch sein Kunstschaffen: Figurative Tusch-Skizzen von Landschaften, beinahe abstrakte Bilder von Naturstimmungen wie auch konstruktive, zum Teil flimmernde Arbeiten. Grossformatige und ganz kleine Farb- und Formstudien zeigen seine Versuche, mit immer weniger Mitteln grössere Intensität zu erreichen.


Katharina Bürgin. «Gartenarbeit»

15. April bis 13. Mai 2012Die Motive der Schaffhauser Künstlerin stammen aus einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen, dem Gang durch ihren Garten. Sie verwandelte die vier Räume des Bernerhauses - so schrieb die Rezensentin in der Thurgauer Zeitung - in «lichterfüllte Gartenhäuser, bepflanzt mit frei wuchernden Gewächsen, die kaum im Zaum gehalten werden». Besonderheiten sind die frei im Raum hängenden transparenten Polyesterfolien, auf denen Bilder mit Bleistift, Farben und Schellack gestaltet werden, und die weder eine Vorder- noch eine Rückseite haben. Das Spiel des Sonnenlichts wird ergänzt durch die direkt auf die umgebenden Wände gemalten floralen Muster.


«Eleganz und Muskelspiel» – Die Skulpturen von Otto Schilt (1888.-1943)

23. Juni bis 26. August 2012
Modelle und kleine Studien zu den Skulpturen von Otto Schilt, die im öffentlichen Raum errichtet wurden, wurden im Bernerhaus zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. In einem Dialog dazu steht das zeichnerische Werk des Bildhauers. Alle Werke stammen aus dem künstlerischen Nachlass Otto Schilts, der 1980 der Stadt Frauenfeld vermacht wurde und 49 Zeichnungen, 13 Skizzenbücher, 55 Skulpturen sowie Dokumente, Fotografien und Verträge umfasst.
Eine Veranstaltung der Stadt Frauenfeld in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein