Ausstellungen 2009/10
Ausstellungen 2009/10
Ursula Goetz. Arbeiten auf Papier
27. September bis 25. Oktober 2009
Die in Schaffhausen wirkende Thurgauer Künstlerin arbeitet am liebsten mit und auf Materialien, die sich während des Malprozesses verändern. So interessiert sie auch, wie eine Farbfläche verschieden wahrgenommen wird, wenn sie an eine zweite, anders gefärbte stösst. Gesucht wird beides: Spannung und Gleichgewicht.
Werner Schlotter. Bilder und Skulpturen
15. November bis 13. Dezember 2009
Die kleinen Bronzefiguren mit Namen aus der griechischen Mythologie zeugten im Bernerhaus von der ewigen Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Erdenschwere und dem Wunsch, sich davon zu befreien, davon zu fliegen. Archaisch wirkten auch die Plastiken aus Ton und die erdfarbenen Bilder mit übergrossen Köpfen. Moderne Kunst, die zu ihrer Herkunft steht und in den Aussagen auch in die Zukunft weist.
Markus Huber. Keine Vögel
28. Februar bis 28. März 2010
Eine ungewöhnliche Ausstellung: Vier Zimmer voller Vögel und dennoch keine Volière. Ungewohnt auch, dass das Motiv, der kleine Vogel, hier übergross und verfremdet auf den Bildern erscheint, reduziert durch den Strich und die Farbe. Die Beschränkung auf ein Motiv verstärkte den Eindruck der Vielfalt und verwies damit auf den Gestaltungsprozess durch den Künstler. Und beim Betrachter wurde die Interpretationslust geweckt.
Herbert Theler. Neue Bilder
9. Mai bis 6. Juni 2010
Bei flüchtiger Betrachtung wirkten die Bilder wie herkömmliche Landschaftsmalerei. Schaute man genauer hin, verblüffte die Technik: Mit sehr breitem Pinsel, wie ihn Flachmaler brauchen, wird mit rascher, ausholender Gestik Farbe aufgetragen, nichts daran korrigiert, womit eine Momentaufnahme gelingt, die eine Stimmung wiedergibt, die man zu kennen glaubt.
Zur Ausstellung wurde eine Lesung des Walliser Autors Pierre Imhasly veranstaltet